Mittwoch, 13. April 2016

2015 - CoMo WaWaWa

CoMo WaWaWa.

Hört sich - na ja, eigentlich saublöd an, hat aber einen tieferen Sinn:

Die CoMo Wanderers Wanderung aufs Walberla.

So.

Genug der Namenserklärung. Wir waren schon froh, überhaupt einen Termin gefunden zu haben. 2014 ist uns das nicht gelungen. Schande über uns!

Aber 25.04.2015 dann: durchwachsenes Wetter, reichlich Teilnehmer, zwei Brauereien, keine Verluste.

Teilnehmer ab Dietzhof: MAP, SWI, SGR, ABA, BHO.
Teilnehmer ab Schlaifhausen: MLO, JBO.

Los ging es für einen Teil der Teilnehmer in Dietzhof (warum? dort, beim Alt, war auch das Ende der Wanderung geplant). Oberhalb von Schlaifhausen trafen diese Leute dann mit dem Rest zusammen (warum? der Rest hatte diesen Endpunkt der Wanderung, weil die dann ihr müdes Haupt in einem in Schlaifhausen ansässigen Hotel zur Ruhe betten wollten).


Der Plan: Treffen in Schlaifhausen. Die Realität: keiner da. Der Lösungsversuch: anrufen.

Fortsetzung der Realität: kein Netz. Und immer noch keiner da.

Ah, jetzt endlich: in der Ferne identifizieren wir unsere Mit-Wanderer.

Beim Näherkommen erklärt sich auch die Verzögerung: die haben die Bierflaschen nicht aufgekriegt.

dennoch (gemäßigte) Verbrüderungs-Szenen. Und der SWI sucht immer noch ein Netz.

und auf halber Höhe zum Walberla: typisch fränkische Frühlingslandschaft ("die Bläih") mit typischen WaWaWa's


Meine mir angeborene Zurückhaltung verbietet es mir, den Zustand einiger Teilnehmer bei Erreichen des Gipfels (Rodenstein) visuell zu dokumentieren. Zum Glück hatte ich einen Plan (jaa, ok...) und diesen auch erfolgreich umgesetzt: a glanne Brozeid underm Gibbflgreiz.




ja, auch a Abbflscholle gibt es am Berg

Nachteile der Evolution: zu wenig Hände...


zufriedene Gesichter sind mein größter Lohn (und auch der einzige!)

der SWI ist nur der Platzhalter - getrunken haben (fast) alle



Frisch gestärkt nehmen wir das nächste Ziel in Visier.





woss, asu weid do hindn is des?


Ja, das da hinten ist die Walburgis-Kapelle auf dem Walberla (von der hl. Walburga, die dem Walberla ihren Namen gegeben hat). Da müssen, nein wollen wir hin.


und das Schöne ist, dass es vorher erst abwärts geht (sonst würde man ja nicht merken, dass es wieder aufwärts geht)



Hmm - schaut weit aus!

Nunmehr folgt eine Bilder-Pause, weiter geht es erst wieder in Leutenbach beim Drummer.



Eine Ansammlung von...

...Smartphones


Schwainebrodn


Und zum Abschluss noch ein paar Impressionen aus Dietzhof (Brauerei Alt).








Beim anschließenden Weiterweg des Schlaifhausen-Teils der Wanderers kam es erstaunlicherweise zu keinen Ausfällen oder sonstigen Verlusten.

Und nicht vergessen: die 2014er-Wanderung steht immer noch aus (geschrieben im April 2016!).

Mittwoch, 6. April 2016

2013: die CoMo Wanderers auf ihrer ersten großen Tour

Irgendwann kommen auch die älteren Sachen in den Blog, ich hab's ja versprochen.

Am 07.07.2013 haben wir die erste Bierwanderung absolviert. In meiner alten Heimat, rund um Hohenschwärz rum. Da habe ich viele Jahre meines (damals) jungen Lebens verbracht. 

Irgendwann, da war ich schon länger weg, ist dann der 5-Seidla-Steig erfunden worden. Eine ausgesprochen gute Idee, zumindest anfangs. Jetzt leidet der Weg und die Anwohner und die Natur manchmal unter dem ungeheuren Erfolg. (Wen's interessiert, in meinem "richtigen" (d.h. öffentlichen) Blog steht was drüber: http://ueber-leben-in-franken.blogspot.de/2014/06/5-seidla-steig.html)

Aber das war uns in diesem Fall wurscht, und wir hatten mehrfach Glück: super Wetter, recht wenig Leute. Wir waren auch nur zu fünft: Jeff Hanneman, S. Oliver, zwei Leute ohne eigenen Namen mit rötlichem Outfit und ich selber, als Eingeborener sozusagen, und deshalb in Naturfarben gewandet. Immerhin hab ich nicht nur viele Jahre in dieser Gegend gelebt, sondern auch in zahllosen selbstlosen Selbstversuchen die Qualität der angebotenen Biere getestet und wiedergetestet. Ureinwohner. Ötzi. Aboriginal.

Für die, die nicht dabei waren, zur Neid-Erzeugung, und für alle Dabeigewesenen zur Erinnerung jetzt ein Haufen Bilder (danke auch an Sven!).


Die Teilnehmer von rechts nach links (hättst halt a Selfie machen müssen, Sven)



des könnt sich hinziehn - und wann gibt’s was zu trinken?

hat nicht lang gedauert... (Brauerei Friedmann, Gräfenberg)

der Idioten-Apostroph ist auch in Gräfenberg zu finden





erste richtige Rast (erkennbar an den kleinen Gläsern...)

2. Halt (Brauerei Hofmann, Hohenschwärz). Was in dem rechten Glas ist, haben wir nie rausgefunden...

15 Broudwärschd

Und weiter zum dritten Ziel: Thuisbrunn, der Wendepunkt (Brauerei Seitz, "Elchbräu").



es geht abwärts mit uns, und weglos (aber nicht ziellos!)

wie kann man bloß...

...unmittelbar nach dem Mittagessen...

...schon wieder...

...unglaubliche Mengen...

...verdrücken?



Und jetzt müssen wir den ganzen Weg wieder zurück laufen!



waren wir da schon mal? wo müssen wir jetzt hin? und warum ist es so heiß?

die Suche nach dem richtigen Weg erfolgt zweigleisig: digital und analog

jetzt wär a Bäusla recht - und dauernd die saubläidn Foddos!

und schon wieder diese kleinen Gläser!

müde Krieger (aber immerhin mit eigenem Denkmal) in Gräfenberg

letzter Halt: Bergschlösschen (Biergarten der Brauerei Friedmann) [linke Hälfte]

[rechte Hälfte]


Und jetzt müssten ein paar Bilder kommen... Keine Angst, Marcus: ich hab's ja versprochen!



so, eddzerdla langds (und der Terrassen-Laster steht immer noch da...)

Was noch anzumerken ist: ausgelassen haben wir das Lindenbräu in Gräfenberg (die hatten an dem Tag zu), und die Klosterbrauerei Weißenohe (weil wir uns in Gräfenberg getroffen haben - und irgendwie hatten wir eigentlich durchaus wahrscheinlich schon genug Biere gehabt, eventuell). Aber die beiden fehlenden Brauereien könnten ja zu einer spontanen Wanderung führen, ich kenn da noch ein paar schöne Wege...