Samstag, 25. Juni 2016

3 Summits Tour - finally...

Man mag es kaum glauben, aber wir haben es geschafft - sowohl dass wir überhaupt endlich einmal gestartet sind als auch dass das Ganze glücklicherweise ohne Ausfälle und anhaltende physische oder psychische Folgen abgelaufen ist.

A weng a boar Foddos gibds aa:




Im Frühtau zu Berge wir zieh'n, fallera, es grünen alle Wälder, alle Höh'n, fallera. Wir wandern ohne Sorgen singend in den Morgen, noch ehe im Tale die Hähne kräh'n...

Nach dem Absingen dieses zufällig fast genau 100 Jahre alten deutschen Wanderliedgutes gleich die erste Herausforderung: weglos durch von Tau und Regen benetzte Wiesen. Ich hab doch gesagt, dass gscheite Schuh besser sind!

A propos Regen: kein Tropfen unterwegs! Und das trotz diverser dem entgegenstehender Prognosen und eines kurzen Angstmachers zwei Stunden vor dem Start.



Typisch: erst mal schau'n, wie andere das Problem angehen...

...und dann großkotzig, äh, Verzeihung, elegant zeigen, wie es WIRKLICH gemacht wird

da waren wir noch eine Gruppe...

Warum ist "Gruppe" wichtig? Der Zusammenhalt hielt nicht lange, die Geschwindigkeiten waren zu unterschiedlich. Dies wirkte sich durchaus nachteilig auf die Kommunikation und den Informationsfluss in der Gruppe aus. Immer das selbe - fast wie im wirklichen Leben.


Lurchi in echt
Summit 1: der Glatzenstein.


Die Zusammensetzung der Gruppe auf dem Glatzenstein änderte sich unmittelbar nach diesem Foto nachhaltig; 30 Meter entfernt von diesem aussichtsreichen Punkt war es auch ganz schön, offenbar...

Bis dahin hatte sich der Wissensstand der Teilnehmer bereits unterschiedlich entwickelt. Die zahllosen Informationen, die sich der Wandermanager mühevoll für diese Veranstaltung angelesen hatte, konnten auf Grund der Zersplitterung der Gruppe nicht an jeden Teilnehmer in gleicher Qualität weitergegeben werden (bis zum Glatzenstein: Speikerner Reiterlein, keltische Hügelgräber, Radlfelsen).

Weitere verpasste Chancen zur Erhöhung des Bildungsfaktors unterwegs zum Rothenberg: Tanzlinde in Kersbach, Festungsfriedhof am Rothenberg, Schneckenbrunnen.

Das habt ihr jetzt davon.

Da nach einem physisch etwas selektierenden Aufstieg zur Festung der Festungskommandant nicht zur Verfügung stand - das tut er nur zur vollen Stunde - und somit der geplante "Underground"-Teil nur mit erheblicher Verzögerung hätte stattfinden können und auch der kurzfristig angedachte Programmpunkt "Abseilen von der Festungsmauer" vermutlich nicht ungeteilte Zustimmung gefunden hätte, wurde die anstehende Programmänderung ("gleich in die Brauerei") mit höchster Flexibilität allseits gutgeheißen und in die Tat umgesetzt. Deshalb auch keine Bilder zu Summit 2 und Summit 3...

Also: Brauerei!







Marcus Prells Foto.
da simmer ja fast alle drauf!


Jetzt hätt ich fast vielleicht a bissl a LTE gehabt
Nicht täuschen lassen: kein einziges richtiges Bier im Bild!

keine Klagen übers Essen zu hören - so soll's sei in aner fränggischn Werdschafd

auch bei den Nachspeisen - alles balleddi


Und zum Schluss noch ein paar Bilder aus der beliebten Reihe: bei einem durchdachten Plan mit einem gescheiten Prozess geht's auch problemlos mit dem Workflow.



Vorbereitung

Ausführung

Ergebnis


Schee war's - sagte der Cheffe himself (danke für die Einladung, by the way). Dem kann ich mich nur anschließen. 

Bis zur CoMo Wanderers-Wanderung 2017!





UPDATE

Neuer Termin: 08.10.2016!

Neue Start-Zeit: 09:30 Uhr!

Alter Start-Ort: Parkplatz der Brauerei Enzensteiner in Enzenreuth (bei Schnaittach).

Mittagessen gibt es erst am Ende der Tour, also so gegen 13:00/13:30 Uhr beim Enzensteiner. Und es gibt keine Einkehrmöglichkeit unterwegs - wer also Hunger und Durst vermeiden will, soll sich entsprechend eigenen Proviant mitnehmen (eine Veschperpause ist eingeplant am Glatzenstein).

Mit dem Wetter scheint es ja halbwegs hinzuhauen - kühl wird's halt und der Oktober ist noch nicht golden, was die Laubfärbung anlangt.

Und denkts an gscheite Schuh!


Aber davon lassen wir uns ja sowas von gar nicht abhalten...!


---- end update ----






Nach den ganzen Änderungen, die für die schon seit Jahren geplante Tour "Den Albrand entlang" erforderlich waren, mach ich jetzt einen ganz neuen Post für eine ganz neue Tour:


CoMo Wanderers 3 Summits Tour

Die Tour selber ist eigentlich fast die gleiche, aber der Name war so ausgelutscht, dass ein neuer her musste.

Also, macht Euch mal auf 3 Summits gefasst!

Wie es sich für mich gehört habe ich einen Plan - hier kommt der Ablauf (und der ist mit keinem Geringeren als dem Chef höchstpersönlich abgestimmt):

10:00 - 10:45 (to be defined)
Enzenreuth, Brauerei Enzensteiner
Morning coffee, second breakfast (at your own responsibility, official beer garden service starts not before 11:00)
Surprise: a slightly different form of CoMo Meet (to be defined)

10:45 - 12:45
great outdoors: CoMo Wanderers go Glatzenstein
highlights: AONB, celtic cairns, medieval lime kiln, rock labyrinth, bicycle rock, last but not least Glatzenstein (1st summit)

12:45- 14:15
Weißenbach, Berggasthof Glatzenstein
pork shoulder franconian style with glöös (exclusively prepared for CoMo Wanderers!)

14:15 - 15:00
great outdoors: CoMo Wanderers go Rothenberg (2nd summit)

15:00 - 16:00
CoMo Wanderers go underground (meet the commander of the fortress...)

16:00 - 16:45
great outdoors: CoMo Wanderers go Enzenstein (3rd summit)

16:45 - xx:00
Enzenreuth, Brauerei Enzensteiner
CoMo Wanderers chill and unwind with the help of top-/bottom-fermented beverages on tap and franconian food



Jetzt wieder in einer verständlichen Sprache und mit ein paar Links:

Daten zur Wanderung

Strecke etwas über 12 km, Höhenunterschied insgesamt 660 m.
Hier das Diagramm  (selber gelaufen heute):


Die Zeiten in der Agenda sind kalkuliert mit Pausen für Bieseln, Rumschauen, Schweiß abwischen, über den schlechten Weg und die steile Steigung klagen, Wunden pflegen etc.

Hinweise für CoMo Wanderers:

Diesmal ist es nicht primär eine Bierwanderung, obwohl es natürlich in den Einkehrstätten selbiges gibt: im Berggasthof Glatzenstein
http://www.berggasthof-glatzenstein.de/
was von der Brauerei Simon in Lauf und Veldensteiner Spezialitäten - und beim Enzensteiner 
halt das, was er alles macht - da gibt es immer wieder mal zusätzlich besondere Spezialitäten. 

Vielmehr legen wir diesmal mehr Wert auf Dinge, die im wirklichen Leben oftmals zu kurz kommen: ein CoMo Meet zum Beispiel, und dann neben der schönen fränkischen Albrand-Landschaft - Hersbrucker Alb oder Hersbrucker Schweiz
relativ viel uralte Kultur-Reste - wir bewegen uns auf dem Weg zum Glatzenstein
ein Stück auf dem "archäologischen Wanderweg"

Was braucht man?

Gscheite Schuh, was gegen Regen (hoffentlich nur prophylaktisch - wenn man was dabei hat, regnet es ja erfahrungsgemäß nicht). Vielleicht auch was zum Trinken, der erste Teil (vor dem Mittagessen) zieht sich a weng hin. Und vielleicht eine Taschenlampe...

Anreise

Wir treffen uns beim Enzensteiner, der Parkplatz ist oberhalb der Brauerei. Wer kennt Google Maps nicht? 

Hinweis zum "Ende" in der Brauerei Enzensteiner:

In der Brauerei Enzensteiner findet an diesem (unseren) Samstag ein Konzert statt mit der Nürnberger Blues-Legende Klaus Brandl
Das bedeutet, dass ab 19:00 Uhr der Aufenthalt im Biergarten nur noch mit einer Eintrittskarte möglich ist und dass 150 Leute kommen. Ich gehe davon aus, dass wir zu diesem Zeitpunkt ohnehin "fertig" sind. Wer mag, kann natürlich hocken bleiben für einen bluesigen Abend (ich hab den Typen schon mehrfach solo oder mit Band gehört - sehr gut!).



Fragen?




Mittwoch, 13. April 2016

2015 - CoMo WaWaWa

CoMo WaWaWa.

Hört sich - na ja, eigentlich saublöd an, hat aber einen tieferen Sinn:

Die CoMo Wanderers Wanderung aufs Walberla.

So.

Genug der Namenserklärung. Wir waren schon froh, überhaupt einen Termin gefunden zu haben. 2014 ist uns das nicht gelungen. Schande über uns!

Aber 25.04.2015 dann: durchwachsenes Wetter, reichlich Teilnehmer, zwei Brauereien, keine Verluste.

Teilnehmer ab Dietzhof: MAP, SWI, SGR, ABA, BHO.
Teilnehmer ab Schlaifhausen: MLO, JBO.

Los ging es für einen Teil der Teilnehmer in Dietzhof (warum? dort, beim Alt, war auch das Ende der Wanderung geplant). Oberhalb von Schlaifhausen trafen diese Leute dann mit dem Rest zusammen (warum? der Rest hatte diesen Endpunkt der Wanderung, weil die dann ihr müdes Haupt in einem in Schlaifhausen ansässigen Hotel zur Ruhe betten wollten).


Der Plan: Treffen in Schlaifhausen. Die Realität: keiner da. Der Lösungsversuch: anrufen.

Fortsetzung der Realität: kein Netz. Und immer noch keiner da.

Ah, jetzt endlich: in der Ferne identifizieren wir unsere Mit-Wanderer.

Beim Näherkommen erklärt sich auch die Verzögerung: die haben die Bierflaschen nicht aufgekriegt.

dennoch (gemäßigte) Verbrüderungs-Szenen. Und der SWI sucht immer noch ein Netz.

und auf halber Höhe zum Walberla: typisch fränkische Frühlingslandschaft ("die Bläih") mit typischen WaWaWa's


Meine mir angeborene Zurückhaltung verbietet es mir, den Zustand einiger Teilnehmer bei Erreichen des Gipfels (Rodenstein) visuell zu dokumentieren. Zum Glück hatte ich einen Plan (jaa, ok...) und diesen auch erfolgreich umgesetzt: a glanne Brozeid underm Gibbflgreiz.




ja, auch a Abbflscholle gibt es am Berg

Nachteile der Evolution: zu wenig Hände...


zufriedene Gesichter sind mein größter Lohn (und auch der einzige!)

der SWI ist nur der Platzhalter - getrunken haben (fast) alle



Frisch gestärkt nehmen wir das nächste Ziel in Visier.





woss, asu weid do hindn is des?


Ja, das da hinten ist die Walburgis-Kapelle auf dem Walberla (von der hl. Walburga, die dem Walberla ihren Namen gegeben hat). Da müssen, nein wollen wir hin.


und das Schöne ist, dass es vorher erst abwärts geht (sonst würde man ja nicht merken, dass es wieder aufwärts geht)



Hmm - schaut weit aus!

Nunmehr folgt eine Bilder-Pause, weiter geht es erst wieder in Leutenbach beim Drummer.



Eine Ansammlung von...

...Smartphones


Schwainebrodn


Und zum Abschluss noch ein paar Impressionen aus Dietzhof (Brauerei Alt).








Beim anschließenden Weiterweg des Schlaifhausen-Teils der Wanderers kam es erstaunlicherweise zu keinen Ausfällen oder sonstigen Verlusten.

Und nicht vergessen: die 2014er-Wanderung steht immer noch aus (geschrieben im April 2016!).

Mittwoch, 6. April 2016

2013: die CoMo Wanderers auf ihrer ersten großen Tour

Irgendwann kommen auch die älteren Sachen in den Blog, ich hab's ja versprochen.

Am 07.07.2013 haben wir die erste Bierwanderung absolviert. In meiner alten Heimat, rund um Hohenschwärz rum. Da habe ich viele Jahre meines (damals) jungen Lebens verbracht. 

Irgendwann, da war ich schon länger weg, ist dann der 5-Seidla-Steig erfunden worden. Eine ausgesprochen gute Idee, zumindest anfangs. Jetzt leidet der Weg und die Anwohner und die Natur manchmal unter dem ungeheuren Erfolg. (Wen's interessiert, in meinem "richtigen" (d.h. öffentlichen) Blog steht was drüber: http://ueber-leben-in-franken.blogspot.de/2014/06/5-seidla-steig.html)

Aber das war uns in diesem Fall wurscht, und wir hatten mehrfach Glück: super Wetter, recht wenig Leute. Wir waren auch nur zu fünft: Jeff Hanneman, S. Oliver, zwei Leute ohne eigenen Namen mit rötlichem Outfit und ich selber, als Eingeborener sozusagen, und deshalb in Naturfarben gewandet. Immerhin hab ich nicht nur viele Jahre in dieser Gegend gelebt, sondern auch in zahllosen selbstlosen Selbstversuchen die Qualität der angebotenen Biere getestet und wiedergetestet. Ureinwohner. Ötzi. Aboriginal.

Für die, die nicht dabei waren, zur Neid-Erzeugung, und für alle Dabeigewesenen zur Erinnerung jetzt ein Haufen Bilder (danke auch an Sven!).


Die Teilnehmer von rechts nach links (hättst halt a Selfie machen müssen, Sven)



des könnt sich hinziehn - und wann gibt’s was zu trinken?

hat nicht lang gedauert... (Brauerei Friedmann, Gräfenberg)

der Idioten-Apostroph ist auch in Gräfenberg zu finden





erste richtige Rast (erkennbar an den kleinen Gläsern...)

2. Halt (Brauerei Hofmann, Hohenschwärz). Was in dem rechten Glas ist, haben wir nie rausgefunden...

15 Broudwärschd

Und weiter zum dritten Ziel: Thuisbrunn, der Wendepunkt (Brauerei Seitz, "Elchbräu").



es geht abwärts mit uns, und weglos (aber nicht ziellos!)

wie kann man bloß...

...unmittelbar nach dem Mittagessen...

...schon wieder...

...unglaubliche Mengen...

...verdrücken?



Und jetzt müssen wir den ganzen Weg wieder zurück laufen!



waren wir da schon mal? wo müssen wir jetzt hin? und warum ist es so heiß?

die Suche nach dem richtigen Weg erfolgt zweigleisig: digital und analog

jetzt wär a Bäusla recht - und dauernd die saubläidn Foddos!

und schon wieder diese kleinen Gläser!

müde Krieger (aber immerhin mit eigenem Denkmal) in Gräfenberg

letzter Halt: Bergschlösschen (Biergarten der Brauerei Friedmann) [linke Hälfte]

[rechte Hälfte]


Und jetzt müssten ein paar Bilder kommen... Keine Angst, Marcus: ich hab's ja versprochen!



so, eddzerdla langds (und der Terrassen-Laster steht immer noch da...)

Was noch anzumerken ist: ausgelassen haben wir das Lindenbräu in Gräfenberg (die hatten an dem Tag zu), und die Klosterbrauerei Weißenohe (weil wir uns in Gräfenberg getroffen haben - und irgendwie hatten wir eigentlich durchaus wahrscheinlich schon genug Biere gehabt, eventuell). Aber die beiden fehlenden Brauereien könnten ja zu einer spontanen Wanderung führen, ich kenn da noch ein paar schöne Wege...